Milliardäre- Am Ende des Konsums

Generation_Grundeinkommen

Milliardäre haben ein Luxusproblem. Was kann man sich noch mehr leisten?
Was kann mann noch mehr kaufen?

Eine Insel, Eine Airline, Eine Yacht, Eine Fußballmannschaft? Selbst wenn Sie sich jedesmal anstatt ein Hotelzimmer zu nehmen das ganze Hotel kaufen wird Ihr Vermögen nicht merklich kleiner. Bei solch astronomischen hohen Vermögen gibt es nichts was sich nicht kaufen ließe, weil es schlichtweg keine irdischen Dienstleistungen und Dinge mehr gibt die zu teuer wären.

Waren es 1987 noch 140- sind es 2013 schon 1565 Milliardäre mit einem gesamt Vermögen 6.4 Billionen US Dollar. Sie halten einen riesigen Anteil des Vermögens weltweit. Demgegenüber steht eine riesiger Teil der sich das restliche Kleingeld teilt. Am Beispiel der USA sieht das so aus:

Dieses Video basiert auf den Zahlen der Harvard Studie von Michael I. Norton

Eine Ende dieses Trends ist nicht in Sicht. Durch die Entkoppelung von Umsatz und Mitarbeitern, durch die Ersetzung durch Maschinen und Algorithmen, (siehe auch Vortrag “Das Ende der Arbeit”) werden Einzelne immer Reicher und der Rest hat nicht mal mehr genug für das tägliche Essen, da es für Sie keine Arbeit mehr gibt.
Facebook zum Beispiel erwirtschaftet mit gerade mal 5.794 Mitarbeiten unglaubliche 7,87 Milliarden US Dollar Umsatz (=1,36 Millionen $ Umsatz/Mitarbeiter).

Und gerade auch im Kontext der Finanzkrise, in der sich dieses Ungleichverteilung noch verschärft hat, sollte man einen Blick in die Geschichtsbücher wagen: Als nach dem schwarzen Freitag 1929 die meisten Staaten durch staatliches Sparen dem Faschismus Tür und Tor öffneten, schaffte es die USA mit dem “New Deal”, der unter dem US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt begonnen wurde, gestärkt aus der Finanzkrise herauszukommen. Dies gelang durch Regulierung der Finanzmärkte und Stärkung der sozialen Leistungen und Incentives für die Wirtschaft, finanziert natürlich durch Steuern. Am Ende lag dort der Spitzensteuersatz sogar bei 79 Prozent (in BRD momentan 45%)

Das Absurde daran ist,dass sogar die Milliardäre selbst bereit sind Geld zu Spenden oder mehr Steuern zu zahlen: Bill Gates, Warren Buffet und 122 andere Milliardäre haben beispielsweise ihre Absicht mit “The Giving Pledge” bekundet mind 50% ihres Reichtums abgeben zu wollen. Denn auch Sie haben verstanden dass es auch für Sie selbst wichtig ist,dass es den Armen nicht zu schlecht geht.

Denn wird der Unterschied noch größer, wird es noch mehr soziale Unruhen geben. Staaten und Staatenverbünde werden daran zerbrechen. Ohne Rechtsstaat ist es für alle gefährlich. Ob arm oder reich.

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