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Arbeiten für ein bedingungsloses Grundeinkommen

In einem der reichsten Länder der Welt arbeiten Menschen für 0 € als Praktikanten bei Rewe und 450€ Jobs haben in vielen Bereichen ausgebildete Fachkräfte,vom Gaststättenwesen bis zum Verkauf, verdrängt. Das Lohndumping ist so immens, dass sich sogar die Nachbarländer beschweren. In einem der reichsten Länder der Erde können Menschen von ihrer Arbeit nicht mehr Leben und durch den immer schnelleren technologischen Fortschritt werden ganze Branchen in wenigen Jahren durch neue ersetzt oder fallen ganz weg. Die Ungewissheit jedes Arbeitnehmers ist ins Unerträgliche gestiegen. Es ist Zeit für einen Schlußstrich und für grundlegende Änderungen. Es ist Zeit für ein neues Sozialsystem, bei dem alle genug zum Leben haben und alle, egal was auch immer passieren mag, von der Gesellschaft aufgefangen werden.

Weltweit hat die Initiative Generation Grundeinkommen mit ihren Aktionen Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Auf den Bundesplatz in Bern schütteten sie 8 Millionen fünf Rappen Stücke – symbolisch für jeden Einwohner der Schweiz. Die Initiative hat erfolgreich über 500.000 Unterschriften gesammelt (16% der Bevölkerung!), um eine Volksbefragung, ob das Grundeinkommen in Höhe von rund 2500 Franken eingeführt werden soll, zu starten.

Aber auch hier zu Lande setzen sich die Medien in Dokumentationen wie “Nie wieder arbeiten” (BR Mediathek nur noch bis 15.04.2014 verfügbar) immer häufiger mit dem Thema auseinander.

Aber was ist das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) eigentlich? (mehr…)

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Gamification für eine bessere Welt

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Spiele wie World of Warcraft gibt Spielern die Möglichkeit Welten zu Retten, und die Eigenschaften von Helden in sich zu entdecken. Was wäre wenn wir dies Nutzen um real-world Probleme zu lösen? Jane McGonigal ist der Meinung, das wir es können und erklärt wie das gehen soll:

 

Die genialsten 5 Gamification Ideen für eine bessere Welt sind:

1.) Auch in der Realwelt ist Gamification möglich

2.) Bei der Blitzerlotterie (Speed Camera Lottery) mussten die Autofahrer zahlen die zu schnell fuhren. Das gesammelte Geld wurde dann unter den Autofahren verlost, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten.

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Das Ende der Arbeit

Computerprogramme ersetzen Börsenhändler, Journalisten oder Ärzte und am Ende wahrscheinlich auch ihre Schöpfer- die Programmierer.
Johannes Kleske bespricht dazu in einem ausgezeichneten Vortrag auf der re:publica 2013 die Vor- und Nachteile dieser Entwicklung: Das Ende der Arbeit – Wenn die Maschinen unsere Jobs übernehmen”

Die Frage ist warum lässt sich der Staat hier einfach nur vor der Entwicklung hertreiben? Algorithmen auf Servern und Industrierobotern substituieren Steuer zahlende Angestellte. Warum sollen also z.B. nicht auch Algorithmen besteuert werden? Es nicht zu tun ist als ob man für neuartige Produkte keine Mehrwertsteuer erheben würde nur weil die Produkte eben neu sind.

Wir können eine Utopie leben in der die Menschen, nachdem die Algorithmen und Roboter alle Arbeit für uns verrichten, eine Art bedingungsloses Grundeinkommen erhalten.